Die Jardiniere ist eine für Blumen vorgesehene Schale, die im 19. Jahrhundert meist als dreibeiniges Gefäß aus Holz oder Metall gefertigt wurde. Solch Schalen gehörten zum Inventar der gut bürgerlichen Wohnung. Bestand die Dekoration bis zur Jahrhundertwende noch aus getrockneten Pflanzen und Kunstblumen, wurden diese seit dem Jugendstil zunehmend durch natürliche Blumen ersetzt.
Auch der Tafelaufsatz, das repräsentative, monumenthaft aufragende Schaustück auf der Mitte der festlichen Tafel wird mit der Reformbewegung um 1900 von einer flachen, länglich-ovalen Schale abgelöst, die seitdem ebenfalls als Jardinière bezeichnet wird und für ein Gesteck aus frischen Blumen gedacht ist. Häufig besteht sie aus Silber oder versilbertem Metall.



























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